Bankleitzahl, BIC und Bankdaten
Ratgeber und Erklärungen zum Thema Bankleitzahl, BIC und Bankdaten.
Artikel in diesem Themenbereich
01
Aufbau eines BIC
Ein BIC gliedert sich in vier feste Segmente: Bankcode, Ländercode, Ortscode und optional Filialkennung. Jedes Segment hat eine eigene, klar abgegrenzte Bedeutung.
02
Bank anhand einer IBAN erkennen
Aus einer deutschen IBAN lässt sich die kontoführende Bank über die enthaltene Bankleitzahl ermitteln. Dieser Rechner übernimmt den Abgleich automatisch gegen die Bankleitzahlendatei der Deutschen Bundesbank.
03
BIC und SWIFT-Code: Gibt es einen Unterschied?
BIC und SWIFT-Code bezeichnen in der Praxis dasselbe: eine nach ISO 9362 genormte Bankkennung. „SWIFT-Code“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung, benannt nach der Organisation, die die BIC-Vergabe verwaltet.
04
Wann benötigt man noch einen BIC?
Innerhalb des SEPA-Raums ist die zusätzliche BIC-Angabe für die meisten Überweisungen und Lastschriften nicht mehr erforderlich. Außerhalb dieses Anwendungsbereichs, etwa bei Überweisungen in Drittländer, wird er weiterhin benötigt.
05
Was ist ein BIC?
Der BIC (Business Identifier Code, umgangssprachlich auch SWIFT-Code) identifiziert weltweit eindeutig eine Bank – nicht ein einzelnes Konto. Er ist 8 oder 11 Zeichen lang und nach ISO 9362 genormt.
06
Was ist eine Bankleitzahl?
Die Bankleitzahl (BLZ) ist die achtstellige, national vergebene Kennung eines Kreditinstituts in Deutschland. Sie ist Bestandteil der deutschen IBAN und wird von der Deutschen Bundesbank verwaltet.
07
Was passiert mit IBAN und BIC bei Bankfusionen?
Bei einer Bankfusion kann sich die zu einer Bankleitzahl hinterlegte Bezeichnung ändern, auch wenn die Bankleitzahl selbst und die darauf basierenden IBANs unverändert bleiben. Der Datenbestand wird dafür regelmäßig aktualisiert.
08
Wo steht die Bankleitzahl in der IBAN?
In einer deutschen IBAN steht die achtstellige Bankleitzahl an fester Position: direkt nach Ländercode und Prüfziffer, gefolgt von der zehnstelligen Kontonummer.