Was ist ein BIC?
Der BIC (Business Identifier Code, umgangssprachlich auch SWIFT-Code) identifiziert weltweit eindeutig eine Bank – nicht ein einzelnes Konto. Er ist 8 oder 11 Zeichen lang und nach ISO 9362 genormt.
| Norm | ISO 9362 |
|---|---|
| Länge | 8 oder 11 Zeichen |
Der BIC (Business Identifier Code, nach der Norm ISO 9362) identifiziert eine Bank oder ein anderes Finanzinstitut international eindeutig. Anders als die IBAN, die ein konkretes Konto bezeichnet, bezieht sich der BIC ausschließlich auf das Institut selbst – unabhängig vom einzelnen Kunden oder Konto.
Ein BIC besteht aus 8 oder 11 Zeichen: einem vierstelligen Bankcode, einem zweistelligen Ländercode, einem zweistelligen Ortscode und optional einer dreistelligen Filialkennung. Fehlt die Filialkennung, wird häufig „XXX" ergänzt, um auf 11 Zeichen aufzufüllen – das bezeichnet dann konventionell die Hauptstelle des Instituts.
Innerhalb des SEPA-Zahlungsverkehrs ist die zusätzliche Angabe des BIC für die von der Verordnung (EU) Nr. 260/2012 erfassten Zahlungen inzwischen nicht mehr erforderlich (siehe der eigene Grundlagen-Ratgeber „Unterschied zwischen IBAN und BIC") – der BIC bleibt aber für Zahlungen außerhalb dieses Anwendungsbereichs relevant.
Passende Tools
- IBAN-Rechner – Kostenloser IBAN-Rechner: IBAN prüfen, aus BLZ und Kontonummer berechnen, Bank per BIC-Suche finden.
Häufige Fragen
Ausschließlich die Bank selbst, unabhängig vom einzelnen Konto oder Kunden.
Quellen
ISO 9362 (Business Identifier Code).