Was ist die Mandatsreferenz?
Die Mandatsreferenz ist eine vom Zahlungsempfänger vergebene, eindeutige Kennung des einzelnen SEPA-Lastschriftmandats – zu unterscheiden von der institutsbezogenen Gläubiger-Identifikationsnummer.
| Vergeben durch | Zahlungsempfänger |
|---|---|
| Identifiziert | das einzelne Mandat |
Die Mandatsreferenz ist eine vom Zahlungsempfänger vergebene Kennung, die ein einzelnes SEPA-Lastschriftmandat eindeutig identifiziert. Sie wird bei jeder auf diesem Mandat beruhenden Lastschrift mitgeführt und erlaubt es, die Zahlung eindeutig dem zugrunde liegenden Mandat zuzuordnen.
Von der Gläubiger-Identifikationsnummer (siehe der eigene Ratgeber „Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?") unterscheidet sich die Mandatsreferenz dadurch, dass sie nicht den Zahlungsempfänger als Institution, sondern das konkrete, einzelne Mandat kennzeichnet – ein Zahlungsempfänger mit einer Gläubiger-ID kann folglich viele unterschiedliche Mandatsreferenzen für unterschiedliche Zahler und Verträge vergeben.
Für Zahler ist die Mandatsreferenz vor allem auf dem Kontoauszug relevant: Sie hilft dabei, eine einzelne Lastschrift einem bestimmten, zuvor erteilten Mandat zuzuordnen.
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Häufige Fragen
Nein, sie ist an das jeweilige einzelne Mandat gebunden – bei mehreren Mandaten desselben Zahlungsempfängers unterscheiden sich die Mandatsreferenzen.
Quellen
European Payments Council (EPC), SEPA-Rulebooks (Scheme-Regelwerk, jeweils gültige Fassung beim EPC).