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Was ist die Mandatsreferenz?

Die Mandatsreferenz ist eine vom Zahlungsempfänger vergebene, eindeutige Kennung des einzelnen SEPA-Lastschriftmandats – zu unterscheiden von der institutsbezogenen Gläubiger-Identifikationsnummer.

Vergeben durch Zahlungsempfänger
Identifiziert das einzelne Mandat
Die Mandatsreferenz ist eine vom Zahlungsempfänger vergebene Kennung, die ein einzelnes SEPA-Lastschriftmandat eindeutig identifiziert. Sie wird bei jeder auf diesem Mandat beruhenden Lastschrift mitgeführt und erlaubt es, die Zahlung eindeutig dem zugrunde liegenden Mandat zuzuordnen. Von der Gläubiger-Identifikationsnummer (siehe der eigene Ratgeber „Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?") unterscheidet sich die Mandatsreferenz dadurch, dass sie nicht den Zahlungsempfänger als Institution, sondern das konkrete, einzelne Mandat kennzeichnet – ein Zahlungsempfänger mit einer Gläubiger-ID kann folglich viele unterschiedliche Mandatsreferenzen für unterschiedliche Zahler und Verträge vergeben. Für Zahler ist die Mandatsreferenz vor allem auf dem Kontoauszug relevant: Sie hilft dabei, eine einzelne Lastschrift einem bestimmten, zuvor erteilten Mandat zuzuordnen.

Passende Tools

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Häufige Fragen

Nein, sie ist an das jeweilige einzelne Mandat gebunden – bei mehreren Mandaten desselben Zahlungsempfängers unterscheiden sich die Mandatsreferenzen.

Quellen

European Payments Council (EPC), SEPA-Rulebooks (Scheme-Regelwerk, jeweils gültige Fassung beim EPC).

Autor bzw. fachlich Verantwortlicher: IBAN-Rechner Redaktion

Veröffentlicht am: 2026-08-02

Zuletzt fachlich geprüft am: 2026-08-02