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Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Das SEPA-Lastschriftmandat ist die vom Zahler erteilte Ermächtigung, mit der ein Zahlungsempfänger berechtigt wird, Beträge per SEPA-Lastschrift vom Konto des Zahlers einzuziehen. Es ist von der Gläubiger-Identifikationsnummer und der Mandatsreferenz zu unterscheiden.

Erteilt durch Zahler (Kontoinhaber)
Berechtigt Zahlungsempfänger zum Lastschrifteinzug
Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die vom Zahler gegenüber dem Zahlungsempfänger erteilte Ermächtigung, Beträge per SEPA-Lastschrift (SDD Core oder SDD B2B) von seinem Konto einzuziehen, sowie die an die Bank des Zahlers gerichtete Anweisung, entsprechende Lastschriften des benannten Zahlungsempfängers einzulösen. Von dem Mandat selbst zu unterscheiden sind zwei begleitende, aber eigenständige Kennungen: die Gläubiger-Identifikationsnummer, die den Zahlungsempfänger als Institution eindeutig identifiziert (siehe der eigene Ratgeber „Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?"), und die Mandatsreferenz, die das einzelne Mandat eindeutig kennzeichnet (siehe der eigene Ratgeber „Was ist die Mandatsreferenz?"). Alle drei Angaben – Mandat, Gläubiger-ID und Mandatsreferenz – erfüllen unterschiedliche Funktionen und sind nicht austauschbar. Wichtig zur Einordnung: Dieser Rechner prüft und verwaltet keine Mandate – er validiert ausschließlich die formale Struktur von IBAN und BIC. Fragen zu einem konkreten Mandat sind stets an den jeweiligen Zahlungsempfänger oder die eigene Bank zu richten.

Passende Tools

  • IBAN-Rechner – Kostenloser IBAN-Rechner: IBAN prüfen, aus BLZ und Kontonummer berechnen, Bank per BIC-Suche finden.

Häufige Fragen

Nein. Es handelt sich um drei unterschiedliche Angaben mit jeweils eigener Funktion, die nicht austauschbar sind.

Quellen

European Payments Council (EPC), SEPA-Rulebooks (Scheme-Regelwerk, jeweils gültige Fassung beim EPC).

Autor bzw. fachlich Verantwortlicher: IBAN-Rechner Redaktion

Veröffentlicht am: 2026-08-02

Zuletzt fachlich geprüft am: 2026-08-02