Falsche IBAN überwiesen – was tun?
Bei einer versehentlich falsch adressierten Überweisung ist die eigene Bank die richtige erste Anlaufstelle. Ein automatischer Rückruf des Geldes ist nicht garantiert – die genauen Möglichkeiten hängen vom Einzelfall ab.
Wurde eine Überweisung versehentlich an eine falsche IBAN ausgelöst, ist die eigene, den Auftrag ausführende Bank die richtige erste Anlaufstelle. Sie kann prüfen, ob und über welchen Weg ein Rückruf des Betrags möglich ist.
Ein automatischer, garantierter Rückerhalt des Geldes besteht dabei nicht: Ob eine bereits ausgeführte Überweisung zurückgeholt werden kann, hängt unter anderem davon ab, ob der Betrag beim Empfänger bereits verbucht wurde, ob der Empfänger einer Rückbuchung zustimmt, und von den internen Abläufen der beteiligten Banken. Dieser Rechner selbst kann weder eine ausgelöste Überweisung stoppen noch deren Rückholung veranlassen.
Als vorbeugende Maßnahme hilft die formale Validierung der IBAN vor dem Absenden einer Überweisung – etwa mit diesem Rechner –, um zumindest Tippfehler in Länge, Aufbau oder Prüfziffer zu erkennen. Eine vollständige Absicherung gegen eine an die falsche, aber formal korrekte IBAN gerichtete Überweisung bietet die formale Validierung allein jedoch nicht (siehe der eigene Ratgeber „Was bedeutet eine gültige IBAN wirklich?").
Passende Tools
- IBAN-Rechner – Kostenloser IBAN-Rechner: IBAN prüfen, aus BLZ und Kontonummer berechnen, Bank per BIC-Suche finden.
Häufige Fragen
Nicht garantiert. Die konkreten Möglichkeiten hängen vom Einzelfall ab – die eigene Bank ist die richtige erste Anlaufstelle.
Quellen
Allgemeine Einordnung, keine Primärquelle im Rechtssinne. Hinweis: kein Ersatz für individuelle Rechtsberatung.